Corona-Hilfe

Location: Überall

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Wir helfen Euch bei Fütterungen!


Private Tierschützer, die sich um Streuner kümmern und aufgrund von Corona Hilfe brauchen, können sich an uns wenden! Wir leisten Unterstützung an verwaisten Futterstellen und andere Orte, wo hungrige Tiere gesichtet wurden. Die Futtermittel hängen von unseren eigenen Möglichkeiten und Spenden ab. Hier könnt Ihr Eure Anfrage auf Hilfe stellen. Wir liefen an Orte, wo Futter nachweislich ankommt und wo es dringend benötigt wird.

Tierschutz kennt keinen Shutdown

Tiere haben immer Hunger oder brauchen Hilfe, egal ob die Welt gerade aus den Fugen gerät oder nicht. Corona ist ein Desaster für die Straßentiere und eine extreme Herausforderung für den Tierschutz! Dies gilt nicht nur für Organisationen, sondern auch für viele private Tierschützer. Nur mit vereinten Kräften aller Tierliebhaber und der Bereitschaft sich gegenseitig zu helfen, kann das massenhafte Hungern der Tiere in den Städten und auf dem Land verhindert und aufgefangen werden.

Die weltweite Corona-Krise verschärft die Not der Tiere. Vor allem in den europäischen Epizentren des Virus kommt es zu dramatischen Situationen. In Italien und Spanien, wo eine radikale Ausgangssperre verhängt wurde, ist es Tierschützern kaum noch möglich, Futterstellen zu betreuen. Parks und öffentliche Plätze sind abgeriegelt. In Madrid hat das Gesundheitsministerium immerhin erlaubt, dass ausschließlich registrierte Tierschützer mehrmals pro Woche die Streuner füttern dürfen. Doch das ist nur der berühmte Tropfen auf dem heißen Stein. Viele Straßenkatzen- und hunde verhungern! Durch den Notstand nimmt die Zahl an ausgesetzten Hunden und Katzen zu, ebenso die Gewalt gegen Tiere. Geschlossene Grenzen und Fahrverbote verzögern oder verhindern Lieferungen und damit die Versorgung von Tieren. Kilometerlange Staus an Grenzübergängen machen die ohnehin schon quälerischen Tiertransporte zu einem Höllenritt. Tierschutzvereine in den Krisengebieten kämpfen um ihr Überleben. Tierheime stehen vor dem Kollaps. Die wirtschaftliche Bedrängnis des Menschen vertreibt vor allem das Tier auf der Straße in die dunkelste Ecke der Lebensräume. Wie ein Schneeballeffekt wirkt die humane Corona-Not auf heimatlose Tiere und macht sie zu den großen Verlierern der globalen Katastrophe. Von Deutschland aus versuchen Organisationen wie „feed a cat“ oder „feed a dog“ in den europäischen Ländern zu helfen.


Doch was passiert außerhalb Europas? Auch die Anordnungen der Behörden beispielsweise in der Türkei haben zur Folge, dass aktive Tierschützer verzweifeln. Restaurants und Hotels sind geschlossen. Lebensmittelreste sowie auch Futterspenden von Touristen stehen nicht mehr zur Verfügung, um Tiere versorgen zu können. Futter in ausreichender Menge aufzutreiben, wird momentan zu einer Kraftprobe. Die bestehende Ausgangssperre verbietet allen Menschen, die über 65 Jahre alt sind, das Haus zu verlassen. Das hat fatale Auswirkungen auf die Versorgung der Streuner, der sich z.B. Menschen im Rentenalter gewidmet haben.

Es ist von enormer Bedeutung, dass sich Tierschützer in diesen Zeiten gegenseitig helfen. Ebenso müssen sie aber auch von außen Hilfe erhalten, um die Tiere an den Futterstellen versorgen zu können. StreetCats e.V sammelt Spenden für Futtermittel und organisiert die Verteilung an Orte, wo dringend Unterstützung gebraucht wird.

Beide Parteien: Freiwillige, die dringend Hilfe bei Fütterungen benötigen sowohl als Tierliebhaber, die für Futter spenden möchten, können sich bei uns melden. Wer Hilfe braucht, findet Informationen oben im gelben Feld.

Text: Claudia Roggendorf (StreetCats e.V.) | Bilde oben: depositphots

Wir bitten um Mithilfe,
damit Tiere in Corona-Zeiten nicht hungern müssen!

Tülay von Alp’s Straßentiere:
 Antalya, Türkei.

INTERVIEW MiT TÜLAY

Um mehr über die aktuelle Situation von Straßentieren zu erfahren, haben wir eine engagierte Tierschützerin befragt: Tülay, die sich in in der Türkei mit einer Gruppe von Helfern unermüdlich um notleidende Tiere kümmert. Ihre Eindrücke sind exemplarisch für die Situation, in der sich viele Tierschützer aufgrund von Corona derzeit befinden.

StreetCats e.V: Die Corona-Krise bedeutet vor allem für Straßentiere Not. Wie dramatisch ist die Lage vor Ort?

Tülay: Schulen, Hotels, Cafés, kleine Betriebe etc. sind geschlossen aufgrund der Pandemie. Katzen und Hunde, die regelmäßig an diesen Orten gefüttert wurden, stehen nun ohne Futter da. Nicht nur vor Ort, sondern auch auf dem Weg zur Schule, zum Café, Hotel oder der Arbeit haben Menschen einzelne Streuner gefüttert – auch dies ist nun ausgefallen. Selbst vor der eigenen Haustür finden keine Fütterungen mehr statt, aus Angst, Corona mit nach Hause zu nehmen. Überall trifft man Hunde und Katzen auf der Suche nach Futter. Wir treffen auch verletzte Streuner: es entstehen sicherlich Revierkämpfe, oder ein Schlupfloch wird nicht schnell genug gefunden, da hungernde Fellnasen ihre gewohnten Gebiete verlassen.

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* Wer unterstützen möchte, kann sich direkt an Tülay wenden. Ihr findet ihre Hilfsgruppe “Alp’s Straßentiere (Antalya)” auf Facebook.  StreetCats e.V. kann keine Spenden weiterleiten.

Text: Claudia Roggendorf (StreetCats e.V.) | Bilder unten: Alps Straßentiere

Eindrücke: Fütterungen in Antalya

Es ist dringend!
Hier könnt ihr Euch einbringen:

StreetCats e.V. ist ein gemeinnützig anerkannter Tierschutzverein. Deine Spende ist steuerlich absetzbar.

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